Worms, Bernhard

* 14.03.1930 Stommeln/Kreis Köln

Kaufmann, Oberpostdirektor, Staatssekretär, Dr. rer. pol., rk.

1946 Abitur, kaufmännische Lehre
1946 Eintritt in die CDU
1952-1975 Vorsitzender des CDU-Amtsverbandes Pulheim
1953 Kaufmannsgehilfe, Studium der Betriebs- und Volkswirtschaft in Köln und Graz
1957 Diplom-Kaufmann
1957-1961 Mitglied des Rates des Amts Pulheim
1959 Promotion
1960-1963 Wirtschaftsreferendar bei der Deutschen Bundespost
1964-1974 Mitglied des Kreistags Köln und Fraktionsvorsitzender der CDU
1964-1985 Mitglied des Gemeinde- bzw. Stadtrates Pulheim
1965-1969 Regierungsrat in der Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen
1965-1975 Vorsitzender des Kreisverbands CDU Köln-Land
1975-1981 Vorsitzender des Kreisverbands CDU Erftkreis
1968-1986 Mitglied des CDU-Landesvorstands Rheinland
1969-1975 Oberpostrat bzw. Oberpostdirektor im Bundesministerium für das Post- und Fernmeldwesen
1970-1991 Mitglied des Landtags von Nordrhein-Westfalen
1975-1978 Leitender Oberpostdirektor bei der Oberpostdirektion Köln
1975-1983 Mitglied des Kreistages des Erftkreises
1975-1983 Landrat des Erftkreises
1978-1982 Abteilungspräsident bei der Oberpostdirektion Düsseldorf
1980-1986 Vorsitzender des CDU-Landesverbands Rheinland
1981-1984 und seit 1998 Vorsitzender der Karl-Arnold-Stiftung
1981-1990 Mitglied des CDU-Bundesvorstands
1983-1985 stellvertretender CDU-Bundesvorsitzender
1983-1990 Vorsitzender der CDU-Fraktion im Landtag Nordrhein-Westfalen
1986-1990 Mitglied des Geschäftsführenden Landesvorstandes der CDU Nordrhein-Westfalen
1990-1991 Mitglied des Deutschen Bundestages
1990-2002 Bundesvorsitzender der Senioren-Union (seit 2001 Ehrenvorsitzender)
1990-2002 Mitglied des CDU-Bundesvorstands
1991-1995 Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung
2001-2013 Präsident der Europäischen Senioren-Union

Biographischer Werdegang

„Alle unsere Bemühungen um eine Erneuerung unseres politischen Profils münden in einer Besinnung auf unser christliches Menschenbild: Von einer Politik aus christlicher Verantwortung werden besondere Anstrengungen erwartet, um unserer Gesellschaft ein menschliches und hoffnungsfrohes Gesicht zu bewahren; nicht nur für die heutige, sondern auch für die nachwachsenden Generationen. (Bernhard Worms, 08.11.1980)“

Jugend-, Lehr- und Studienzeit

Bernhard Worms wird am 14. März 1930 in Stommeln bei Köln geboren. Er stammt aus einfachen, bescheidenen Verhältnissen; der Vater ist Postschaffner. Zur Familie gehören noch fünf weitere Geschwister. Worms macht eine Lehre als Eisenhüttenkaufmann und studiert dann in Köln und Graz Betriebs- und Volkswirtschaft. 1957 hat er das Studium als Diplomkaufmann beendet und promoviert 1959 an der Universität Graz mit der Arbeit „Die schleichende Inflation. Das Problem der säkularen Geldentwertung“ zum Dr. rer pol. 1960 beginnt er seine berufliche Tätigkeit als Wirtschaftsreferendar bei der Bundespost.

Kommunalpolitiker

Kurz nach dem Krieg tritt Worms 1946 in seiner Heimatstadt der CDU bei, übernimmt bereits 1952 deren Vorsitz und bleibt in diesem Amt bis 1975. Worms ist ein leidenschaftlicher und engagierter Kommunalpolitiker. 1964 erreicht die CDU im Amt Pulheim die absolute Mehrheit und beendet damit die seit Kriegsende herrschende ungebrochene Mehrheit der SPD. Er wird Mitglied des Gemeinderates und Fraktionsvorsitzender der CDU. 1964 bis 1974 ist er auch Mitglied des Kreistages Köln und dort Fraktionsvorsitzender der CDU. Zwischen 1965 und 1975 ist er CDU-Kreisvorsitzender Köln-Land, von 1975 bis 1981 ist er Vorsitzender der CDU im Erftkreis. 1968 wird er in den Landesvorstand der CDU Rheinland gewählt, 1975 in das CDU-Landespräsidium NRW. Ebenfalls 1975 wird er zum ersten Landrat des Erftkreises gewählt. In dieser Funktion macht der gewiefte Kommunalpolitiker auf sich aufmerksam, als er auf Kreisebene ein Bündnis zwischen CDU und FDP zustande bringt. 1963 heiratet Worms seine Frau Hildegard. Das Ehepaar hat drei Kinder, zwei Söhne und eine Tochter. Der auch gegen den Landestrend erstrittene Sieg in der kommunalen Heimat bringt dem Postassessor Worms einen Anerkennungsbesuch des damaligen CDU-Landesvorsitzenden Konrad Grundmann, der Folgen haben sollte. Der Vorsitzende der CDU Rheinland empfiehlt dem CDU-Ministerpräsidenten Franz Meyers, der gerade einen persönlichen Referenten sucht, den hoffnungsvollen jungen Mann aus der Provinz. Worms akzeptiert und ist ab 1965 in der Düsseldorfer Staatskanzlei Augenzeuge der „großen“ Politik und des Niedergangs der CDU-Herrschaft, zuerst in Nordrhein-Westfalen, dann in Bonn. 1969 geht er als Oberpostrat im Bundespostministerium zurück in den Dienst der Bundespost. 1970 wird er Oberpostdirektor, 1975 Leitender Oberpostdirektor bei der Oberpostdirektion in Köln. Von 1978 bis 1982 ist er Abteilungspräsident bei der Oberpostdirektion Düsseldorf.

Landespolitiker in Nordrhein-Westfalen

Von 1970 bis 1990 ist Worms Abgeordneter im Düsseldorfer Landtag, wo er seinen Ruf als solider, ausdauernder und umgänglicher Parteiarbeiter bestätigt. Der Neuling kommt schnell als Parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion ins Gespräch und wird 1974 von Heinrich Köppler als Generalsekretär der Landespartei vorgesehen. Beide Pläne zerschlagen sich, und Worms baut in der „zweiten Reihe“ der Oppositionsfraktion mit Fleiß, Zuverlässigkeit, Loyalität und Organisationsvermögen seine Position aus, die immer wieder auch um den Brückenschlag ins Lager der politischen Konkurrenz bemüht ist. Diese Fähigkeit zum Dialog, zum Zuhören und seine Klugheit, nie den dritten vor dem ersten Schritt zu tun, machen ihn zum unumstrittenen Fachmann der CDU bei der Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Landespolitik bedeutet für Worms, die Vielfalt des Landes zum wichtigsten Orientierungspunkt zu machen. Eine kluge Politik für das Land muss die Funktion der Eifel und des Niederrheins in ihren Verzahnungen zu Belgien und Holland als wichtige Eckpfeiler Europas ebenso berücksichtigen wie die Interessen von Ostwestfalen und des Sauerlandes, des Sayn-Wittgensteiner-Landes mit den Brückenfunktionen zu Niedersachsen und zu Hessen. Landespolitik verlangt auch, die kulturellen Eigenarten der verschiedenen Bevölkerungsgruppen der Heimat so anzusprechen, dass sich alle in einer gemeinsamen Politik wiederfinden können.

„Die Aufgabe richtigverstandener Kulturpolitik ist es, die Seele eines Landes und die Seelen seiner Landschaften zum Klingen zu bringen.“

So ist es keine allzu große Überraschung, dass Worms nach den Niederlagen seiner Partei bei den Landtagswahlen vom 11. Mai und bei den Bundestagswahlen vom 5. Oktober 1980 als Nachfolger des unerwartet verstorbenen Heinrich Köppler am 8. November 1980 mit mehr als 80% der Delegiertenstimmen zum Vorsitzenden der CDU Rheinland gewählt und damit zum Partner von Kurt Biedenkopf als Chef des Landesverbands Westfalen-Lippe wird. Die Aussage eines Parteifreundes damals: „Täuscht euch nicht, der Bernhard ist wie ein Panzer, der nicht schießt, aber rollt und rollt“, wird nicht weiter ernst genommen. Im Dezember 1981 löst Worms Konrad Grundmann als Stellvertreter von Biedenkopf im Amt des Präsidiumsvorsitzenden der nordrhein-westfälischen CDU ab. In Bernhard Worms, der sich der Unterstützung Helmut Kohls erfreut, erwächst Biedenkopf ein Rivale um die Führung der CDU in Nordrhein-Westfalen. Die Beziehungen zwischen Kohl und Biedenkopf sind nachhaltig gestört, da Anfang 1979 sich Biedenkopf in einem Memorandum für eine Neugestaltung der Führungsspitze der Union ausgesprochen und dabei eine Trennung der Ämter des Parteivorsitzenden und des Vorsitzenden der Unionsfraktion im Bundestag gefordert hat, die Kohl damals in seiner Person vereinigt. Auf einer Landesdelegiertenversammlung in Mülheim an der Ruhr im Mai 1983 klärt die CDU ihre Führungsfrage und wählt Worms mit 164 Stimmen gegenüber Biedenkopf mit 146 Stimmen zu ihrem Vorsitzenden. In der Abstimmung über die Spitzenkandidatur für die Landtagswahl 1985 unterliegt Biedenkopf wiederum seinem Rivalen Worms, der auch den Vorsitz der CDU-Landtagsfraktion übernimmt. Für die Landtagswahl 1985 setzt die CDU auf die FDP als Koalitionspartner. Doch in den eigenen Reihen werden Zweifel laut, dass Worms die Wahl gegen den immer populärer werdenden Ministerpräsidenten Johannes Rau gewinnen kann. In der Wahl am 12. Mai 1985 erfährt die CDU in Nordrhein-Westfalen eine schmerzliche Niederlage. Auch wenn nicht von einem Sieg der CDU und FDP ausgegangen wird, überrascht doch das Ausmaß der Verluste bei der CDU, die von 95 auf 88 Sitze bei einem Stimmenrückgang von 43,2 auf 36,5% zurückfällt und damit ihr bislang schlechtestes Ergebnis erzielt. Die FDP kehrt mit 6% der Stimmen zurück und die SPD erreicht eine absolute, regierungsfähige Mehrheit von 52,1%. Im September 1985 zieht Worms die Konsequenzen aus den der Wahlniederlage folgenden parteiinternen Auseinandersetzungen und erklärt seinen Verzicht auf den Vorsitz der CDU Rheinland. Als sein Nachfolger wird im Oktober der Krefelder Bürgermeister Dieter Pützhofen gewählt. Worms bleibt jedoch Fraktionsvorsitzender der CDU im Düsseldorfer Landtag.

Nach der Fusion der bislang getrennten Landesverbände Rheinland und Westfalen-Lippe wird im März 1986 Kurt Biedenkopf zum gemeinsamen Landesvorsitzenden gewählt. Die Querelen zwischen den fusionierten Verbänden und deren Führungspersonal werden jedoch fortgeführt. Die Wiederwahl des als Landespolitiker eher glücklosen Worms im Februar 1987 als Fraktionsvorsitzender der CDU im Düsseldorfer Landtag bis zur Landtagswahl 1990 wird vor allem als Denkzettel gegen Biedenkopf gewertet, der nicht nur wegen seines persönlichen Führungsstils sowie seiner oft unorthodoxen wirtschafts-und umweltpolitischen Thesen, sondern auch als einer der ernstzunehmendsten Kritiker Helmut Kohls in den eigenen Reihen umstritten bleibt. Biedenkopf hat als Gegenkandidatin zu Worms die Volkswirtin Christa Thoben unterstützt, die jedoch mit 31 zu 55 Stimmen unterliegt. In realistischer Abschätzung seiner Bedeutung für die Bundespartei erklärt Worms jedoch wenige Wochen nach seinem Abstimmungserfolg seinen Verzicht auf eine erneute Kandidatur für das Bundesparteipräsidium, für das er statt dessen zunächst Biedenkopf, im Herbst dann die damalige Bundesfamilienministerin Rita Süssmuth vorschlägt. Im Juli 1987 wird Biedenkopf von Norbert Blüm als CDU-Landesvorsitzender abgelöst.

Mitglied des Deutschen Bundestages und Staatssekretär

Nach den ersten gesamtdeutschen Parlamentswahlen am 2. Dezember 1990 rückt Worms über die nordrhein-westfälische Landesliste in den Deutschen Bundestag ein, stellt aber sein Mandat zur Verfügung, als er von seinem CDU-Landesvorsitzenden Blüm als zweiter beamteter Staatssekretär neben SPD-Mitglied Werner Tegtmeier in dessen Arbeitsministerium berufen wird. Mit seinem Minister Blüm arbeitet er hart an der Pflegeversicherung. Die Soziale Pflegeversicherung ist eine Pflichtversicherung zur Absicherung des Risikos, pflegebedürftig zu werden. Sie wird 1995 in Deutschland als ein eigenständiger Zweig der Sozialversicherung eingeführt und ist im SGB XI gesetzlich geregelt. Sie ist sein „Meisterstück“. Worms handelt rheinisch-verbindlich in der Diskussion, aber beharrlich in der Sache die Details der Reform aus. Im März 1995 erreicht Worms das Pensionsalter und scheidet aus dem Amt aus.

Unruhestand

Von 1990 bis 2002 ist Worms Bundesvorsitzender der Senioren-Union (seit 2001 Ehrenvorsitzender), in dieser Funktion im gleichen Zeitraum Mitglied des CDU-Bundesvorstands. Die Senioren-Union entwickelt sich unter seiner Führung zu einer Erfolgsgeschichte. 1995 ist er Mitbegründer der Europäischen Seniorenunion, der er von 2001 bis 2013 als Vorsitzender vorsteht. Hinter ihrer Gründung steckt für den überzeugten Europäer die Erkenntnis, dass man von den europäischen Nachbarn viel lernen kann. Während in Deutschland etwa Sprüche wie: „Da siehst du aber alt aus“ das Alter eher verächtlich betrachten, trete man im angelsächsischen Kulturkreis alten Menschen mit Respekt und Anerkennung ihrer Lebensleistung und Erfahrung gegenüber.

"Dass die Seniorinnen und Senioren die die Gesellschaft tragenden Grundelemente: Treue, Pflichtbewusstsein, Einsatzbereitschaft wieder ein Stück weit gesellschaftsfähig gemacht haben. Darauf bin ich stolz."

Über viele Jahre hinweg ist er ständiger Gast im Vorstand der Konrad-Adenauer-Stiftung. Bernhard Worms ist Mitglied in 34 Vereinen. 1972 ist er Gründungsmitglied der Gold-Krämer-Stiftung und bis 2012 stellvertretender Vorstandsvorsitzender. Seit 1981 ist er lange Jahre Mitglied des Verwaltungsrates des 1. FC Köln und Vize-Präsident des Kölner Fußballvereins. Worms ist Mitglied des Lions-Club und Vorsitzender der Karl-Arnold-Stiftung. Sofern ihm neben all diesen ehrenamtlichen Tätigkeiten noch Zeit verbleibt, ist er ein begeisterter Wanderer.

Literaturhinweise

Bernhard Worms: Die schleichende Inflation. Das Problem der säkularen Geldentwertung, (diss. rer.pol.) Graz 1959.
Ders.: Das gegliederte Schulwesen darf durch die Gesamtschule nicht beeinträchtigt werden, in: CDU Westfalen-Lippe (Hrsg.), Lasst die Schulen am Ort! Dokumentation der Reden von Dr. Bernhard Worms, Professor Dr. Kurt H. Biedenkopf, Professor Dr. Wolfgang Brüggemann anlässlich der Gesamtschuldebatten am 1. Juli 1981 und 16. Juli 1981 im Landtag von Nordrhein-Westfalen, Dortmund 1981, S. 1–5.
Ders.: Ja zur Familie, in: KPV-NRW (Hrsg.), Akzente der Familienpolitik, Recklinghausen 1981, S. 3-17.
Ders.: Mut zur Leistung. Chancen zu einer neuen Nordrhein-Westfalen-Offensive, in: KPV NRW (Hrsg.), Debattenbeitrag zum Landesentwicklungsbericht 1982, Recklinghausen 1982, S. 2-26.
Ders.: Aufgabe und Arbeit der Karl-Arnold-Stiftung, in: Detlev Hüwel / Jürgen Rosorius (Hrsg.), Der Politiker Karl Arnold. Ministerpräsident und Sozialreformer, Düsseldorf 1982, S. 57-59.
Ders.: Jetzt die Wirtschafts- und Sozialpolitik erneuern, in: Wirtschaftsrat CDU Niedersachsen (Hrsg.), Ansprachen auf dem Parlamentarischen Abend ´83, Hannover 1983, S. 3-18.
Ders.: „Zu neuen Ufern“, in: Wirtschaftswoche. Pflichtblatt der Wertpapierbörse in Frankfurt und Düsseldorf, 37 (1983), 23, S. 37–40.
Ders.: Grußwort zu „Barmen heute“, in: EAK (Hrsg.), Barmen heute. Der evangelische Christ im Staat des Grundgesetzes, Bonn 1984.

Ders.: Neue Weg für Nordrhein-Westfalen, in: KPV NRW (Hrsg.), Debattenbeitrag zum Landeshaushalt 1984, Recklinghausen 1984, S. 2-24.
Ders.: Das „Kind nach Katalog“ – Fragwürdiges Ergebnis medizinischer Forschung, in: Evangelische Verantwortung. Mitteilungen und Informationen (1984), 12, S. 1–5.
Ders.: Unser Ziel: Mehr Arbeit in Nordrhein-Westfalen, in: CDU NRW (Hrsg.), Versöhnung von Leben und Arbeit, Düsseldorf 1984, S. 7-15.
Ders.: Unser Land braucht einen neuen Anfang, in: KPV NRW (Hrsg.), Arbeitsmarktpolitik in Nordrhein-Westfalen, Recklinghausen 1984, S. 2-16.
Ders.: Für eine humane und marktwirtschaftlich orientierte Politik, in: KPV NRW (Hrsg.), Technologie und Forschung in Nordrhein-Westfalen, Recklinghausen 1984, S. 2-12.
Ders.: Technischer Fortschritt – eine arbeitsmarktpolitische Chance und ethische Herausforderung, in: KPV NRW (Hrsg.), Beitrag zur Technologie-Diskussion, Recklinghausen 1984, S. 2-12.
Ders.: „Unsere Aufgabe besteht auch darin, an einer Ethik der technisch-wissenschaftlichen Zivilisation mitzuwirken“, in: Trend. Zeitschrift für soziale Marktwirtschaft, 20 (1984), S. 35–36.
Ders.: Marktwirtschaftliche Erneuerung am Beispiel des Ruhrgebietes, in: Hans Günther Sohl (Hrsg.), Standpunkte und Perspektiven. Festschrift für Herbert W. Köhler, Düsseldorf, Wien 1984, S. 134–145.
Ders.: Die Zukunft gewinnen, in: KPV NRW (Hrsg.), Arbeit sichern – Umwelt schützen – Aufschwung schaffen, Recklinghausen 1985, S. 2-21.
Ders.: Grußwort zu „Unsere Verantwortung für die Welt von morgen“, in: EAK Westfalen-Lippe (Hrsg.), Unsere Verantwortung für die Welt von morgen, Dortmund 1985, S. 5.
Ders.: 40 Jahre CDU-Fraktion, in: Karl Josef Denzer (Hrsg.), 40 Jahre Parlamentarismus in Nordrhein-Westfalen (Schriften des Landtags Nordrhein-Westfalen, Bd. 1), Düsseldorf 1986, S. 137–144.
Ders.: Aufgabe und Rolle der parlamentarischen Opposition in einer demokratischen Gesellschaft, in: Herbert Kremp / Florian H. Fleck (Hrsg.), Verantwortung und Klarheit in bedrängter Zeit. Zum 60. Geburtstag von Heinz J. Kiefer im Gespräch über seine sozial- und wirtschaftswissenschaftliche, publizistische, politische und geschichtsphilosophische Analysen, Würzburg 1988, S. 309–312.
Ders.: Seniorenbildung als Aktivierung des Alters, in Bernhard Worms (Hrsg.), Bildung im Alter. Eine Dokumentation (Schriftenreihe der Senioren-Union der CDU Deutschlands), Bonn 1992, S. 7, 93-101.
Ders.: Mehr als ein Almosen. Einheitliches Rentenrecht im geeinten Sozialstaat, in: Evangelische Kommentare. Monatsschrift zum Zeitgeschehen in Kirche und Gesellschaft 25 (1992), 2, S. 84–86.
Ders. (Bearb.): 20 Jahre 40, 30 Jahre 50 – Gesund durch Sport im Alter. Eine Dokumentation der Senioren-Union der CDU Deutschlands, Bonn 1994.
Ders.: Vorfahrt für die kleine Einheit, in: CDU/CSU Fraktion im Deutschen Bundestag (Hrsg.), Aktiv, vernetzt, mobil. Dokumentation eines Seniorenhearings der CDU/CSU Bundestagsfraktion, Berlin 2002, S. 29-42.
Ders.: Die Arbeit der Senioren für Europa, Monschau 2013 (auch in engl., franz., span.)
Helmut Breuer: gefragt: Bernhard Worms, Bornheim 1983.
Ludger Gruber: Die CDU-Landtagsfraktion in Nordrhein-Westfalen 1946-1980. Ein parlamentshistorische Untersuchung (Forschungen und Quellen zur Zeitgeschichte, Bd. 31), Düsseldorf 1998.
Guido Hitze: Verlorene Jahre? Die nordrhein-westfälische CDU in der Opposition 1975-1995, drei Bd.: Teil I: 1975-1985, Teil II: 1985-1990, Teil III: 1990-1995 (Forschungen und Quellen zur Zeitgeschichte, Bd. 45), Düsseldorf 2010.
Stefan Marx: Heinrich Köppler. Politik aus christlicher Verantwortung (Forschungen und Quellen zur Zeitgeschichte, Bd. 51), Düsseldorf 2006.
Sabine Mecking: Bürgerwille und Gebietsreform. Demokratieentwicklung und Neuordnung von Staat und Gesellschaft in Nordrhein-Westfalen 1965-2000 (Studie zur Zeitgeschichte, Bd. 85), München 2012.
Klaus Schuster: CDU-Spitzenkandidaten. Der Kragen ist geplatzt, in: Wirtschaftswoche. Pflichtblatt der Wertpapierbörse in Frankfurt und Düsseldorf, 35 (1981), 47, S. 22–26.

Markus Lingen