Delors, Jacques


* 20.07.1925 Paris

Beamter, Minister, Bürgermeister von Clichy, Präsident der EG-Kommission, rk.

(Quelle: Bundesarchiv / Wegmann, Ludwig / CC-BY-SA)
1945-1962 Beamter und später stellv. Direktor der Banque de France
1947-1950 Studium der Bankwissenschaften in Paris
1959-1961 Mitglied der Planungs- und Investitionsabteilung im französischen Wirtschafts- und Sozialrat
1962-1969 Leitung der Abteilung für soziale Fragen in der staatlichen Planungsbehörde
1969-1973 Sozialexperte im Beraterstab von Premierminister Jacques Chaban-Delmas
1973-1979 Mitglied des Verwaltungsrates der Banque de France
1974-1979 Professor an der Universität Paris-Dauphine
1974 Parti socialiste
1979-1981 Mitglied des Europäischen Parlaments
1981-1984 französischer Wirtschafts- und Finanzminister
ab 1983 zusätzlich Haushaltsminister
1985-1995 Präsident der Europäischen Kommission
1996 Gründung der Stiftung „Notre Europe“

Biographischer Werdegang

Mit Überzeugungskraft, Zähigkeit und Ehrgeiz führt Jacques Delors zehn Jahre lang die Europäische Kommission in Brüssel. Der Sozialexperte mit besonderem Interesse für die Währungspolitik lernt sein politisches Handwerk „von der Pike an“, fühlt sich zunächst bei den christlichen Gewerkschaften heimisch und geht erst spät in die Politik. Dem gläubigen Katholiken gelingt es, den bei seinem Amtsantritt im Jahr 1985 als EG-Kommissionspräsident vorherrschenden Europapessimismus zu überwinden und die europäische Einigung voranzutreiben. Dabei stößt „Monsieur Europe“, wie er in seinem Heimatland Frankreich genannt wird, wichtige Reformen und Prozesse an und setzt diese größtenteils noch in seiner Amtszeit um.

Herkunft und Ausbildung

Am 20. Juli 1925 kommt Jacques Delors als Sohn von Louis und Jeanne Delors, geborene Rigal, in Paris zur Welt. Seine Eltern stammen aus dem Zentralmassiv und erziehen den jungen Jacques im katholischen Glauben. Die beruflichen Tätigkeiten seiner Eltern – sein Vater ist Angestellter bei der Banque de France, seine Mutter verdient als Hutmacherin etwas Geld hinzu – bedingen ein Leben in einfachen Verhältnissen. Die Grundlagen seiner Leidenschaft für die Politik werden für Delors während der Ferienaufenthalte auf dem Bauernhof seines Großvaters gelegt. In der ländlichen Gegend des Zentralmassivs lernt er die Lebenseinstellung der einfachen Leute kennen, die er sich in seiner späteren politischen Arbeit zu Eigen macht. Politisch wird Delors vom Vater, einem Sozialisten, beeinflusst, der seinem Sohn in einer Zeit politischer Umbrüche Mitte der 1930er Jahre seine Auffassung von Demokratie vermittelt.

Die Schulausbildung verteilt sich den Kriegswirren geschuldet auf mehrere Stationen. Nach Aufenthalten unter anderem in Paris und Rom, legt Delors 1943 sein Abitur am Lycée Blaise-Pascal in Clermont-Ferrand ab. Hier bleibt er zunächst und nimmt ein Studium der Rechtswissenschaften auf, bricht dieses jedoch nach einer Razzia der deutschen Besatzungsmacht wieder ab und kehrt nach Paris zurück. Seiner Neigung folgend strebt er zunächst eine journalistische Karriere an, sein Vater überzeugt ihn jedoch von einer Bankausbildung. Im Juni 1945 besteht er die Prüfung für den gehobenen Bankendienst, nimmt in der Banque de France eine Stelle als Sachbearbeiter an und steigt dort bis zum Abteilungsleiter auf. Hier lernt er auch Marie Lephaille kennen, die er 1948 heiratet. Von seinem Vorgesetzten wird Delors 1947 dazu ermuntert, parallel zu seiner Arbeit in der Banque de France Bankwissenschaften am Centre d’études supérieures de banque zu studieren; dieses schließt er drei Jahre später erfolgreich ab.

Engagement in christlichen Bewegungen und der Gewerkschaft

Bereits in seiner Kindheit ist Delors in verschiedenen Jugendgruppen seiner Kirchengemeinde aktiv. Er nimmt an Kulturprogrammen und sportlichen Aktivitäten teil und entdeckt seine Leidenschaft für das Basketballspielen. Sein Engagement führt er in der Jugendzeit fort und tritt dem Vorläufer der Christlichen Arbeiterjugend (Jeunesse Ouvrière Chrétienne – JOC) bei. Dieser bleibt er sein ganzes Leben lang eng verbunden. Gemeinsam mit seiner Frau Marie ist Delors zudem Mitglied der vom sozialen Katholizismus geprägten Laienbewegung „La vie nouvelle“, die sich für soziale Veränderungen und eine permanente Erwachsenenbildung einsetzt. Die Überzeugungen des zukünftigen Politikers Delors werden in zahlreichen Aufsätzen für die von der „La vie nouvelle“ herausgegebenen Zeitschrift deutlich, deren Chefredakteur er ist. Er äußert sich unter anderem zur Beteiligung der Bürger an der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung, zeigt aber auch eine skeptische Einstellung gegenüber dem politischen System.

So wagt er zunächst nicht den Gang in die große Politik, bleibt vorerst nur in kleinen, linken Parteien aktiv. Mehr Anziehungskraft auf ihn hat dagegen die Arbeit in der Gewerkschaft: Gleich nach seinem Einstieg in die Banque de France tritt er der Confédération française des travailleurs chrétiens (CFTC) bei. Unter seiner Mitwirkung politisiert sich die christliche Gewerkschaft zunehmend, was sich 1964 auch in einer Namensänderung niederschlägt: Fortan nennt sie sich Confédération française démocratique du travail (CFDT). Delors macht sich innerhalb der Gewerkschaft einen Namen und wird 1959 Bezirksmitglied des Wirtschafts- und Sozialrates, wofür ihn sein Arbeitgeber zum Teil freistellt. Eine seiner ersten großen Aufgaben ist die Redaktion eines Berichts über den „4. Plan“, ein Programm zur staatlichen Planung der französischen Volkswirtschaft. Mit seiner Arbeit erregt er die Aufmerksamkeit des Plankommissars Pierre Massé, der die für die Ausarbeitung der Pläne zuständige staatliche Planungsbehörde leitet und ihm daraufhin eine eigens für Delors geschaffene Stelle als Sozialexperte anbietet. Delors nimmt an und wechselt 1962 von der Bank in die staatliche Planungsbehörde, wo er die Leitung der Abteilung für soziale Fragen übernimmt.

Erste Kontakte mit der französischen Regierungspolitik

Seine Expertise auf dem Gebiet des Sozialen rückt ihn in den Fokus des seit 1969 amtierenden Premierministers Jacques Chaban-Delmas. Dieser hat nach den unruhigen Monaten der Studentenrevolte die Schaffung einer „nouvelle société“ als einen zentralen Punkt seines Regierungsprogramms erklärt. Für die Umsetzung dieses Projektes holt sich Chaban-Delmas Delors als Sozialexperten in seinen Beraterstab. Mit der Ausarbeitung eines neuen Modells für die Beziehungen zwischen den Sozialpartnern soll das spannungsgeladene Verhältnis zwischen Arbeitgeberseite und Gewerkschaften normalisiert werden. Das Konzept wird in der Öffentlichkeit bald als „Sozial-Delorismus“ bekannt: Durchsetzen kann Delors vor allem Tarifverträge im Öffentlichen Dienst, aber auch die Anerkennung der Gewerkschaften als vollwertigen Partner sowie von Streiks als probatem Mittel bilden die Grundlage seines Konzepts. Etablieren kann sich das neue Gesellschaftsmodell jedoch nicht; der französische Staatspräsident Georges Pompidou trennt sich im Juli 1972 von Chaban-Delmas und seiner „nouvelle société“. Damit ist auch Delors‘ kurze Episode in der Politik zunächst beendet.

Bis August 1973 ist er Generalsekretär des interministeriellen Komitees für berufliche Bildung und sozialen Fortschritt und kehrt zudem wieder zur Banque de France zurück, in deren Verwaltungsrat er berufen wird. Von 1973 bis 1979 lehrt Delors als außerplanmäßiger Professor an der noch jungen Universität Paris-Dauphine und hält dort Vorlesungen unter anderem über Wirtschaftspolitik und Unternehmensführung.

Politisch bleibt Delors weiter interessiert, er tritt 1974 nach der Niederlage François Mitterands gegen Valéry Giscard d’Estaing bei den Präsidentschaftswahlen der Parti socialiste bei – entgegen seiner bisherigen Abneigung gegen große Parteien. Überzeugungsarbeit liefert dabei wohl Mitterand selbst, aber auch die Einsicht Delors‘, dass er in der Gewerkschaft nicht mehr viel bewirken, dafür aber in der Politik seine Tatkraft einbringen kann.

Der Eintritt in die Regierungspolitik

Nach einem kurzen Abstecher in die europäische Politik als Abgeordneter des ersten direkt gewählten Europa-Parlamentes 1979 wird Delors nur zwei Jahre später von François Mitterand nach Frankreich zurückbeordert, um dort das Amt des Finanz- und Wirtschaftsministers zu übernehmen. Für Außenstehende mag die Ernennung überraschend gewirkt haben – verläuft die Karriereleiter französischer Politiker doch vor allem über die „Écoles nationales d’administration“ (ENA), die französischen Elitehochschulen. Delors dagegen lernte das politische Handwerk „von der Pike“ an und erscheint dadurch nicht als einer jener „blutleeren Technokraten“ (Die Zeit, 19. Juni 1981) im Pariser Elysée-Palast.

Nach einer empfindlichen Niederlage der Linken bei den Kommunalwahlen im März 1983 und der darauffolgenden Regierungsumbildung erhält Delors zusätzlich das Haushaltsministerium und wird zum „Superminister“. In seiner Amtszeit prägt er die Regierungspolitik entscheidend mit, gilt als „Vater“ des eingeleiteten Sparkurses, der zwar realistisch gedacht, in Koalitionskreisen und der Bevölkerung allerdings äußerst unpopulär ist. Mit der Stabilisierung des Franc und der Halbierung der Inflationsrate trägt Delors jedoch dazu bei, Frankreich wieder internationales Vertrauen zu verschaffen.

Seine Erfolge empfehlen ihn für noch höhere Ämter. Er wird als Nachfolger von Premierminister Pierre Mauroy gehandelt, unterliegt aber seinem Kontrahenten Laurent Fabius. Ein Grund liegt in seiner fehlenden Hausmacht, weil er eher ein „Einzelgänger mit beharrlichem Überzeugungsvermögen“ (Die Zeit, 4. Januar 1985) geblieben ist. Eine gute Zusammenarbeit zwischen Delors und Fabius ist aufgrund des angespannten Verhältnisses zwischen den beiden nicht möglich, ein Verbleiben Delors‘ in der französischen Politik unter Fabius als Premierminister daher ausgeschlossen. Aber auch seine in der eigenen Partei unpopuläre Politik trägt dazu bei, dass Delors im Sommer 1984 von Mitterand als EG-Kommissionspräsident vorgeschlagen und somit „weggelobt“ wird. Diese unpopuläre Politik wird allerdings nach seinem Weggang verstärkt umgesetzt. Die nach wie vor bestehende schlechte Wirtschafts- und Arbeitslage in Frankreich führt 1984 zu einer Umorientierung des bisher von den Sozialisten stark sozialpolitisch geprägten Kurses hin zu einem pragmatisch-nüchternen.

Auf der europäischen Bühne – Präsident der EG-Kommission

Am 7. Januar 1985 tritt Delors das Amt des EG-Kommissionspräsidenten in einer Zeit an, als in Brüssel an allen Seiten Europapessimismus vorherrscht. Unter der Maxime „Wir Europäer retten uns alle oder überhaupt nicht“ setzt er sich zum Ziel, der Europäischen Gemeinschaft wieder das nötige Selbstvertrauen zu verschaffen. Bereits in seinem ersten Amtsjahr legt er Vorschläge über eine Revision der EG-Verträge vor. Die Ausarbeitung der Einheitlichen Europäischen Akte (EEA) und deren Unterzeichnung Anfang 1986 durch die Mitgliedsländer fallen in seine Amtszeit. Die EEA bildet einen ersten Reformvertrag, dem später die Verträge von Maastricht, Amsterdam, Nizza und Lissabon folgen.

Zu seinen wichtigsten Reformen zählt die Erneuerung der alten Idee des europäischen Binnenmarktes. Hierzu legt er noch im Jahr seines Amtsantritts ein „Weißbuch“ vor. Als „Architekt des Binnenmarktes“ wird Delors 1992 – dem eigens gesetzten Stichjahr zur Vollendung des Binnenmarktes – mit dem Aachener Karlspreis ausgezeichnet.

Ein weiterer großer Erfolg seiner Präsidentschaft ist 1988 die Verabschiedung eines Reformprogramms der EG-Kommission. Damit sind Veränderungen in der Haushalts-, Struktur- und Agrarpolitik verbunden, die der Gemeinschaft einen Weg aus der Starre hin in eine bessere Zukunft weisen. Es gelingt ihm, die Länder der Europäischen Gemeinschaft wieder auf eine Linie zu bringen. Unterstützung bei seinen Reformplänen und deren Umsetzung erfährt Delors vor allem durch Bundeskanzler Helmut Kohl. Mit der Regierungsübernahme der Union 1982 treibt Kohl die bereits 1976 von der CDU vorgelegte Programmatik im „Europäischen Manifest“ voran und hat als leidenschaftlicher „Europäer“ maßgeblichen Anteil an der unter Kommissionspräsident Delors zurückgekehrten Dynamik der Europäischen Gemeinschaft.

In Delors‘ Amtszeit fallen auch die Umbrüche der friedlichen Revolution im Jahr 1989. Nach anfänglicher Skepsis schließt er sich nicht der zögerlichen Haltung seiner Pariser Parteifreunde an, sondern will die Wiedervereinigung Deutschlands aktiv vorantreiben. Die Kommission unter Delors wird zu einem der Hauptakteure, der die rasche Einbeziehung der neuen Bundesländer in die Europäische Gemeinschaft forciert und die Gemeinschaft auch darauf vorbereitet, die osteuropäischen Länder nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion aufnehmen zu können. Ein nicht zu verachtender Anteil in der Entwicklung des europäischen Einigungsprozesses nach 1990 ist der Führungskraft Delors‘ zu verdanken.

Der Zerfall des Ostblocks wirkt sich nicht beschleunigend auf die von Delors immer als Ziel angestrebte politische Einheit Europas aus. Die Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung sind vornehmlich geprägt von der Weiterentwicklung der europäischen Wirtschafts- und Währungsunion, die Delors 1987 als einer der treibenden Kräfte mit auf den Weg brachte.

Die Zeit nach Europa

Nach der Bestätigung für eine fünfte Amtszeit beginnen die Stimmen nach einer Ablösung Delors‘ allmählich lauter zu werden. Sein präsidialer Stil kommt bei den europäischen Partnern nicht mehr gut an. 1994 wird Helmut Kohls Favorit, der Luxemburger Jacques Santer, zum Nachfolger Delors‘ als Präsident der Kommission ernannt und übernimmt das Amt im Januar 1995.

In Frankreich ist Delors‘ Popularität ungebrochen, ab 1992 wird „Monsieur Europe“, wie er dort genannt wird, als Nachfolger von Staatspräsident François Mitterand gehandelt. Den Gerüchten um eine Rückkehr in die französische Politik, die er selbst teilweise befeuert, bereitet er Ende 1994 ein Ende, indem er öffentlich seinen Verzicht auf das höchste französische Amt verkündet. Der Grund hierfür ist vor allem Kalkül – Delors hätte aufgrund der Verhältnisse im französischen Parlament keine Regierungsmehrheit für geplante Reformen gehabt.

Bereits vor Ende seiner aktiven politischen Karriere engagiert sich Delors für die UNESCO und leitet dort von 1993 bis 1999 die Kommission „Bildung im 21. Jahrhundert“. Dem Thema Europa bleibt er über seine Amtszeit hinaus verbunden. Von 1996 bis 1999 ist er Präsident des Verwaltungsrates des Europa-Kollegs in Brügge und gründet 1996 die Stiftung „Notre Europe“, welche das Ziel verfolgt, die europäische Einheit weiter zu denken. Von 2000 bis 2008 steht er zudem der beratenden Institution des CERC (Conseil de l’Emploi, des Revenus et de la Cohésion Sociale) vor, deren Vorgängerinstitution er unter Pierre Massé Ende der 1960er Jahre bereits als Berichterstatter diente.

Die zehn Amtsjahre von Jacques Delors als EG-Kommissionspräsident zählen zu den erfolgreichsten im europäischen Einigungsprozess. Mit seinem Namen sind wichtige Reformen wie die Einheitliche Europäische Akte, die Vollendung des Binnenmarktes, Veränderungen in der Haushalts-, Struktur- und Agrarpolitik sowie bedeutende Anstöße für die Wirtschafts- und Währungsunion verbunden. Er löst die „Eurosklerose“, verleiht der Europäischen Gemeinschaft neues Selbstvertrauen und wandelt die EG-Kommission in das größte „Ideenlabor Europas“ (Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt, 12. Juni 1992). Delors selbst sagt, dass es „Leute gibt, die sich damit begnügen, gegen die gegenwärtige Gesellschaft zu protestieren, und andere, die sie effektiv zu ändern versuchen. Ich gehöre lieber zur zweiten Kategorie.“

Literaturhinweise

Jacques Delors: Les indicateurs sociaux, o.O. 1971.
Ders.: Changer, Paris 1975.
Jacques Delors/Philippe Alexandre: En sortir ou pas, Paris 1985.
Jacques Delors: La France par l’Europe, Paris 1988.
Ders.: Le nouveau concert européen, Paris 1992.
Ders.: L’unité d’un homme, Paris 1994.
Ders.: Mémoires, Paris 2004.
Ders.: Jacques Delors/Michel Dollé: Investir dans le social, Paris 2009.
Alain Rollat: Delors, Paris 1993.
Charles Grant: Delors. Inside the House that Jacques built, London 1994.
Ken Endo: The presidency of the European Commission under Jacques Delors: The politics of shared leadership, Basingstoke 1999.
Alexandre Mirlesse: En attendant l’Europe, Lille 2009.
Stéphanie Baz-Hatem/Nadège Chambon: Jacques Delors, hier et aujourd’hui, o.O. 2014.

Kim Schüler